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Träume

Seit 2011 arbeite ich an meinem interdisziplinären und partizipativen Projekt „Träume“, das sich mit der universellen Erfahrung des nächtlichen Träumens beschäftigt.
Dafür fotografiere ich Menschen an ihren Schlafplätzen und kombiniere diese intimen Porträts mit ihren Traumaufzeichnungen. Das Projekt umfasst mittlerweile über 200 Porträts und Träume von Menschen im Alter von 3 bis 89 Jahren in 20 verschiedenen Sprachen.

Träume als Brücke zwischen Menschen
Unabhängig von Herkunft, Alter, Kultur, Fähigkeiten oder Lebensrealität betreten wir im Schlaf eine Welt jenseits äußerer Unterschiede – eine Welt, die uns auf einer tiefen emotionalen Ebene verbindet. Die subjektiven, oft fragmentarischen Traumerinnerungen geben Einblicke in unser Unterbewusstes. Persönliche Erfahrungen offenbaren überraschende Parallelen zwischen Menschen, die sich im Alltag vielleicht niemals begegnen würden.

Gesellschaftliche Relevanz
In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spaltung schafft „Träume“ einen Gegenpol: Es entsteht eine visuelle und narrative Plattform für Empathie und gegenseitiges Verständnis. Die Kombination aus Fotografie und Traumerzählung verleiht den Teilnehmenden eine authentische Stimme und ermöglicht es dem Publikum, in ihre innere Welt einzutreten. Es geht dabei nicht nur um nächtliche Erfahrungen, sondern um die grundlegende Frage: Was bedeutet es, Mensch zu sein?

Ein wachsendes Archiv menschlicher Erfahrung
Mit jeder neuen Geschichte und jedem neuen Porträt wächst dieses Archiv kollektiver Menschlichkeit. „Träume“ lädt dazu ein, Ähnlichkeiten und Unterschiede zu reflektieren, sich mit dem Unbekannten vertraut zu machen und zu erkennen, was uns in unserer Vielfalt verbindet. Es ist nicht nur eine fotografische Dokumentation, sondern ein lebendiger Dialog, der Raum für Reflexion, Begegnung und Verständnis schafft.

„Träume“ zeigt, dass wir Menschen trotz aller Unterschiede mehr gemeinsam haben, als uns trennt.

Wenn du das Projekt gerne unterstützen möchtest, freue ich mich über deine Teilnahme und/oder eine Spende.
www.buymeacoffee.com/vanessanicette

Dreams

Since 2011, I have been working on my interdisciplinary and participatory project “Dreams,” which deals with the universal experience of dreaming at night.
For this project, I photograph people in their sleeping places and combine these intimate portraits with their dream records. The project now includes over 200 portraits and dreams of people aged 3 to 89 in 20 different languages.

Dreams as a bridge between people
Regardless of origin, age, culture, abilities, or life circumstances, when we sleep, we enter a world beyond external differences—a world that connects us on a deep emotional level. The subjective, often fragmentary memories of dreams provide insights into our subconscious. Personal experiences reveal surprising parallels between people who might never meet in everyday life.

Social relevance
In times of increasing social division, “Dreams” creates a counterpoint: a visual and narrative platform for empathy and mutual understanding. The combination of photography and dream narration gives participants an authentic voice and allows the audience to enter their inner world. It is not just about nocturnal experiences, but about the fundamental question: What does it mean to be human?

A growing archive of human experience
With each new story and each new portrait, this archive of collective humanity grows. “Dreams” invites us to reflect on similarities and differences, to familiarize ourselves with the unknown, and to recognize what connects us in our diversity. It is not just a photographic documentation, but a living dialogue that creates space for reflection, encounter, and understanding.

“Dreams” shows that, despite all our differences, we humans have more in common than divides us.

If you would like to support the project, I would be happy about your participation and/or a donation.
www.buymeacoffee.com/vanessanicette

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